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Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit? Eigentlich Goldstandard seit über 70 Jahren, aber dennoch klafft in Österreich ein unübersehbarer Gender Pay Gap. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL) nimmt die Ursachen dieser Lohnlücke aufs Korn – und ist bis Juni 2026 in nationales Recht umzusetzen.
Mit der EU-Entgelttransparenz treffen rechtliche Vorgaben aus der Zukunft auf Gehaltsstrukturen aus dem vorigen Jahrhundert. Was die wichtigsten Inhalte und Vorgaben der Entgelttransparenzrichtlinie sind, und was dies in der Praxis für Unternehmen bedeutet erläutert Stefan Waschmann am Online EWMD Salzburg Clubabend am 11. März 2026:
Was ist die ETRL und welche Ursachen des Gender Pay Gap adressiert sie mit welchen Instrumenten?
Für wen gilt die ETRL ab wann?
Was bedeutet die Entgelttransparenzrichtlinie für Unternehmen?
Wie definiert man „gleichwertige Arbeit“ durch geschlechtsneutrale Kriterien?
Welche Auskunftsrechte und Berichte sollen zukünftig für Transparenz sorgen?
Welchen Nutzen die ETRL bringt – und wo sie an ihre Grenzen stößt.
Q&A
Gerade für Frauen ist das Thema gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit von zentraler Bedeutung, da sie in Österreich nach wie vor strukturell benachteiligt sind. Der Gender Pay Gap ist kein individuelles Problem einzelner Karrieren, sondern das Ergebnis historisch gewachsener Gehaltsstrukturen, in denen typische „Frauenarbeit“ systematisch niedriger bewertet wird als vergleichbare Tätigkeiten von Männern. Genau hier setzt die EU-Entgelttransparenzrichtlinie an.
EWMD Salzburg lädt die Member aller EWMD Regionalchapter herzlich ein, online an unserem Clubabend teilzunehmen.
Die Einladung ergeht auch an die Mitglieder des Salzburger Frauenrats, an die Salzburger Medienfrauen und an BPW Salzburg, um aktuelle Impulse zu diesem topaktuellen Thema möglichst breit zu teilen.